„Gedankenfänger“

Hallo ihr Lieben,

ich bin gerade in einer Phase, in der mir Vieles klarer wird und ich immer mehr bereit bin, euch an meiner persönlichen Suche teilhaben zu lassen. Der Suche nach Wegen, wie ich das in mein Leben hole, was mir gut tut. Ich bin schon weit gekommen seit meinem sehr anstrengenden Jahr 2016, in dem ich lernen durfte was ich möchte, was nicht und wie ich das nicht nur wahrnehme sondern auch zeige.

Natürlich ist das nur der Anfang. Ich will kein bestimmtes Ziel erreichen sondern begreife mein Leben als einen Prozess, der mich durch meine Haltung dem Leben näher bring, das ich wirklich leben will.

Die Klarheit darüber gewinne ich vor allem durch eine bis heute für mich sehr wichtige Methode, die ich heute mit euch teilen will. Keine Sorge, es ist nichts Aufwändiges und es gibt auch keinen „Trick“ dabei. Man braucht kein besonderes Equipment, nur Zettel und Stift (ich bevorzuge ein schön gestaltetes, kleines Buch, aber das sei jedem selbst überlassen).

Ich rede vom Aufschreiben. Weniger wie in einem Tagebuch, es ist eher ein „Gedanken-Buch“. Es hilft mir Eindrücke, Erfahrungen und Intuitives festzuhalten, die sonst wie ein nasses Stück Seife davon geflutscht wären – die mir aber bei genauer Betrachtung viel aufgezeigt und gelehrt haben.

Es geht dabei nicht nur um Reflektion, auch wenn das ein ganz wesentlicher Bestandteil ist. Die Sahnehaube ist der Schritt vor der Reflektion – es ist das „ehrlich mit mir selbst sein“. Wenn ich es aufschreiben möchte, muss ich Worte für meine Erfahrung finden; ich muss mich ausdrücken können.

Nicht nur erfahre ich so, warum genau mich manche Situationen nicht loslassen und ich sie immer wieder durchgehe. Sondern ich spüre auch, wo ich mir selbst schon gerecht geworden bin und wo nicht. Auf diese Weise habe ich gelernt, nicht zu kritisch mit mir selbst umzugehen, geduldig zu sein und mir bereits bei kleinen Veränderungen auf die Schulter zu klopfen.

Ich bin neugierig – wann habt ihr zuletzt etwas aufgeschrieben, das keinen Termin, keine Mail an Kollegen o.ä. war, sondern handschriftlich nur für euch selbst bestimmt ist? Und ich meine nicht den Einkaufszettel 😉

Wenn ihr mögt, hinterlasst mir einen Kommentar. Ich bin gespannt.

Liebe Grüße

Wiebke

 

 

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