„Backstage“

Wenn ich berate oder Coachings gebe, verschwimmen die Grenzen zwischen mir als Privatperson und professioneller DienstleisterIn. Ich persönlich betrachte dies nicht als Manko, das man loswerden muss. Es ist vielmehr der Reiz und zugleich die Herausforderung meiner Arbeit: Ich selbst bin immer GANZ involviert und will das auch zeigen.

Ich glaube, dass ich euch so helfe den Raum für eure Emotionen, Eindrücke, Erfahrungen und Themen zu öffnen.

Ich bin ein Mensch mit Fehlern, Macken und einer bestimmten Sicht auf die Welt.

Und genau darin liegt die Freude!

Authentisch zu sein bedeutet für mich, euch auch zu zeigen wo ich selbst Schwächen habe – nur weil ich in einem Beratungsfeld tätig bin, habe ich nicht alle Antworten. Das wäre nicht nur langweilig, sondern würde euch auch keinen Schritt weiterbringen (Warum?).

Sich so zu öffnen und fremde Menschen einzuladen ihren eigenen Weg zu gehen, ist nicht immer einfach. Aber auch ich lerne ständig dazu. An jedem Tag wird mir bewusst, wie sehr wir doch alle „Erfahrungswesen“ sind – wir wollen Dinge erleben, uns erproben, ausprobieren und herausfinden, wo unser Platz ist.

Also, wo stehe ich gerade?

Eine gute Coachingfrage, die ich euch heute mal aus meiner Sicht beantworten will:

Gerade darf ich mein Wissen darum festigen, dass Weichheit keine Schwäche ist, sondern, ganz im Gegenteil, einen wichtigen Anteil meiner Stärke ausmacht.
Und insbesondere dann, wenn es darum geht mich selbst und andere zu führen und/ oder unterstützend zu begleiten.

„Weichheit“ hat nichts mit ausweichen oder ständigem Nachgeben zu tun. Auch nicht mit  „weg ducken“. Für mich ist es ein Zustand, in dem ich ganz bei mir bin und andere so sein lassen kann wie sie sind.

Es gibt keine Erwartungen und keinen Druck. Nur ein Sein. In einem weichen Zustand sind wir in der Lage und haben den Willen genau hinzusehen und zu spüren, wie es dem Gegenüber geht – vielleicht ist es am ehesten vergleichbar mit aktivem Zuhören.

Wir sind involviert, ohne uns zu verlieren. Wir sind beim Anderen und doch bei uns. Wir sind mit dem Gegenüber eng verbunden und spüren doch wo wir aufhören.  

Alle Schritte, die ich je in meinem Leben gemacht habe; alle Entscheidungen, die ich gefällt habe, haben mich an diesen Punkt gebracht.

Und dafür bin ich sehr dankbar!

Aber wie ich schon sagte: Es ist nicht immer leicht und erfordert Übung. Wie so vieles was wirklich wichtig ist. Ich möchte euch einladen gemeinsam mit mir zu üben.

Damit wir alle immer öfter ganz bei uns sind.

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